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By Annette Merz

A survey on intertextuality within the pastoral epistles.

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2 Anm. 2); E. , 43. u. S. 61 Anm. 170. 41 R~volution, 337-358. 49 Presupposition, IOS-107. , 343. Kristeva ist damit selbst ein Beispiel dafllr, dass Studien zu literarischer Abhlngigkeit und Einfluss nicht "banal'' und einem simplen Kausalitltsschema verhaftet sein mllssen, wie seitens der poststrukturalistischen LiteraturwissenschaftlerlMen und ExegetiMen immer wieder unterstellt wird. 18 Einleitung tisch und hermeneutisch entschärften Intertextualitätskonzepts ,,may ... be read as a desire for orthodoxy, for the purity of an idea....

12 8. MOIIer, Komische lntertextualiW; G. Genette, Palimpseste. 13 Vgl. G. Theißen, Urchristliche Wundergeschichten, SJ-125. 14 Vgl. F. Vouga. Brief, bes. 46--58. Das Phinomen der lntertextualitlt und seine Analyse 27 se historisch von Interesse. Interpretatorisch jedoch werden solche Fakten erst interessant, wenn man die Rezipientensteuerung durch den Autor bzw. den Text mit einbezieht, denn nur fUr die Rezipientinnen erkennbare intertextuelle Beziehungen können die Deutung beeinflussen. Eine im Rezeptionsakt aktualisierte willkürlich erscheinende intertextuelle VerknUpfung kann man natUrlieh beispielsweise zum Gegenstand tiefenpsychologischer Untersuchungen oder zum Ausgangspunkt einer allgemeinen Theorie intellektueller Selbstbefriedigung am Intertext machen,15 textinterpretatorisch relevant wird sie erst, wenn die Werkintention miteinbezogen und geklärt wird, ob die entsprechende Assoziation im Rahmen der textuellen Vorgaben sinnvoll ist, ob sie das Feld der möglichen Bedeutungen erweitert (was nur im Extremfall dekonstruktivistisch inspirierter Literatur, die zu ungehemmter Assoziation auffordert, fUr alle möglichen Assoziationen gelten wird).

F. Plett, Sprachliche Konstituenten, 84. Das Phinomen der lntertextualitlt und seine Analyse 25 extrafiktionale Personen, Orte und Realitäten, um pseudointertextuelle Referenzen handelt, deM die fiktive Abfassungssituation der Briefe ist ein komplexes Gemisch aus Anknüpfung an die faktische Geschichte des Paulus, seiner MitarbeiterlMen und seiner Gemeinden, und fiktiver Fortschreibung. Besonders verdächtig, mit dem Mittel pseudointertextueller Verweise zu arbeiten, ist 2Thess 2,3-12. Liv; -dann handelt es sich entweder um einen intertextuellen Verweis auf eine in den Gemeinden verbreitete, mUndliehe Paulustradition oder um einen pseudointertextuellen Verweis, der eine nicht-paulinische Tradition oder einen Text des Verfassers ins Universum der besonders wichtigen paulinischen Texte integrieren möchte.

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