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By Günther Anders

Gü,nther Anders

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Best philosophy: critical thinking books

Dead Letters to the New World: Melville, Emerson, and American Transcendentalism (Literary Criticism and Cultural Theory)

This booklet contextualises and info Herman Melville's inventive occupation and descriptions the connection among Melville and Ralph Waldo Emerson. Michael McLoughlin divides Melville's specialist profession as a novelist into significant levels akin to the expansion and shift in his artwork. within the developmental part, from 1845 to 1850, Melville wrote his 5 Transcendental novels of the ocean, during which he defended self-reliance, attacked conformity, and discovered to hire Transcendental symbols of accelerating complexity.

The Political Economy of a Plural World: Critical reflections on Power, Morals and Civilisation (RIPE Series in Global Political Economy)

Construction on his seminal contributions to the sector, Robert W. Cox engages with the key topics that experience characterised his paintings during the last 3 a long time, and the most themes which have an effect on the globalized global at first of the twentieth-century. This new quantity via one of many world's prime serious thinkers in foreign political economic climate addresses such center concerns as international civil society, energy and data, the covert international, multilateralism, and civilizations and global order.

Le livre noir de la psychanalyse

LE LIVRE NOIR DELA PSYCHANALYSE VIVRE, PENSER ET ALLER MIEUX SANS FREUD
sous l. a. path de Catherine Meyer
avec Mikkel Borch-Jacobsen Jean Cottraux Didier Pieux Jacques Van Rillaer
Publisher: Les arènes, 2005

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Für solche fade Schönwörterei und für Rezepte gegen das angebliche „Sinnloswerden" des Lebens ist die heutige Situation zu ernst. Wer diesem Ernst der Situtation durch eigenen Ernst zu entsprechen versucht, der hat auf solche Süßigkeiten zu verzichten. Aber ehe ich in meinem Essay über den Sinn-Begriff diesen Verzicht artikulieren werde, werde ich in den zwei umfangreichen ersten Essays versuchen, die Kategorienverluste, die wir als Kreaturen der Techno­ kratie durchgemacht haben und durchmachen, im einzelnen darzustel­ len.

Da diese Wör­ ter (wie „echt", „ Werte" , „ schöpferisch", „gestalten", „Persönlich­ keit", von „heiler Welt" zu schweigen) erst nach ihrem Absinken massenhafte Verbreitung finden, also triumphieren, kann man nicht von „Ladenhütern" sprechen. Ganz „Avantgardistische" benutzen so­ gar „schon" (in Wirklichkeit um fünfzig Jahre nachhumpelnd) B rok­ ken aus Heideggers „Jargon der Eigentlichkeit". Unentrinnbar errei­ chen uns diese Trost- und Erbauungsschwätzer über das Radio. Da sie den angeblichen „Sinnverlust" darüber hinaus als eine „Krankheit" behandeln, also dessen Wurzeln nicht ausgraben wollen und deshalb auch nicht können, sind sie reine Kurpfuscher, von denen ich mich hiermit aufs entschiedenste distanziere.

Die (gewöhnlich selbst verborgene) metaphysische Vor­ aussetzung der heutigen Forschung ist also, daß es nichts gibt, was nicht ausbeutbar wäre. " (molussisch). Daß er zu etwas dienen müsse, wird keinen Augenblick bezweifelt. Die Frage nach dem, was als „Welt" angesehen werde - in diesem Sinne hat das dubiose Wort „Weltanschauung" vielleicht seine Berech­ tigung - ist im Laufe der Geschichte sehr verschieden beantwortet worden, z. B. mit dem Worte „Kosmos" oder mit „Schöpfung" oder „Gegenstand der Erkenntnis" oder „Inbegriff physischer Prozesse" .

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