Download Chancen für das deutsche Gesundheitssystem: Von by Michael E Porter PDF

By Michael E Porter

Das deutsche Gesundheitssystem ist auf Kollisionskurs mit der ökonomischen Realität. Die Kosten sind hoch und steigen weiter, und Qualitätsprobleme bei den Leistungserbringern werden immer offensichtlicher. Jahrzehnte von Reformen haben diesen besorgniserregenden development kaum geändert.

Warum hat es Deutschland nicht geschafft, die Kosten- und Qualitätsprobleme zu lösen? Das heutige process ist dominiert von Partikularinteressen. Nicht Kostenkontrolle, sondern die Steigerung des Patientennutzens – definiert als Behandlungsergebnis professional ausgegebenem Euro – ist das Ziel, das alle Akteure vereinigen kann.

Dazu muss guy nicht auf die nächste Gesundheitsreform warten. substantial Verbesserungen lassen sich schon heute zum Vorteil aller verwirklichen. In den zwölf Empfehlungen des Buches geht es darum, wie sich Leistungserbringer um Krankheitsbilder organisieren, wie Wettbewerb um messbare Ergebnisqualität die Norm wird, wie Krankenkassen eine aktivere Rolle in der Gesundheit ihrer Versicherten einnehmen und wie das Vergütungssystem zukünftig Exzellenz in der Versorgung einzelner Krankheitsbilder belohnen sollte. Darüber hinaus zeigen die Autoren, warum die Einbindung der Privaten Krankenversicherung in den Risikostrukturausgleich der Gesetzlichen Krankenkassen unausweichlich ist.

Wenn der Patientennutzen in den Mittelpunkt gestellt wird, entstehen Chancen für alle.

Show description

Read Online or Download Chancen für das deutsche Gesundheitssystem: Von Partikularinteressen zu mehr Patientennutzen PDF

Best german_3 books

Rechtsfragen der Implementierung des Vertrags von Lissabon

Der am 1. 12. 2009 in Kraft getretene Vertrag von Lissabon hat die ecu grundlegend verändert. Bei seiner erstmaligen Anwendung und Umsetzung treten zahlreiche, teilweise ganz unerwartete rechtliche Fragen auf, deren Beantwortung für die service provider und Funktion der ecu von besonderer Bedeutung sind. In vielen Fällen gilt dies auch für die Mitgliedstaaten der Union, auch für Österreich.

Strategisches Technologiemanagement : eine empirische Untersuchung am Beispiel des deutschen Pharma-Marktes 1990-2010

Christoph Feldmann entwickelt ein Modell, das alle Entscheidungsebenen und Optionen von Pharma- und Biotechnologieunternehmen im Rahmen technologiestrategischer Entscheidungsprozesse systematisch abbildet und eine klar strukturierte unternehmerische Entscheidungsfindung erlaubt. Er charakterisiert die technologiestrategische Ausrichtung der Gesamtbranche und der sie konstituierenden Technologiestrategietypen und ermöglicht so den fundierten und differenzierten Zugang zur technologiestrategischen Ausrichtung und Neupositionierung der hochinnovativen Pharma-Branche.

Wissen verlagern : Risiken und Potenziale von Standortverlagerungen

Wie können Wissens- und Fähigkeitsbestände der Mitarbeiter im Rahmen von Standortbewertungen berücksichtigt und in Entscheidungen der Standortverlagerung mit einbezogen werden? Dieses Buch bietet fundierte und praxisorientierte Antworten.

Extra resources for Chancen für das deutsche Gesundheitssystem: Von Partikularinteressen zu mehr Patientennutzen

Example text

Sicherlich lässt sich ein hochwertiges System nicht ohne umfassenden Versicherungsschutz verwirklichen. Wie negativ sich ein hoher Bevölkerungsanteil von Nicht-Versicherten auf die medizinische Erst- und Weiterversorgung sowie auf die Prävention auswirkt, zeigt sich deutlich in den 32 Leitlinien eines nutzenorientierten Gesundheitssystems USA. Der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist in einem nutzenorientierten System jedoch nur der Ausgangspunkt. Was wirklich zählt, ist, welche Ergebnisqualität erreicht, welcher Nutzen gestiftet wird.

Danach nimmt Deutschland, über alle Krebsarten betrachtet, nur Platz 12 unter 28 Staaten ein – trotz vergleichsweise hoher Ausgaben. Gemessen an den Mortalitätsraten lag Deutschland bei Prostatakrebs über, bei Lungenkrebs etwa im OECD-Durchschnitt. Bei Brustkrebs waren die Überlebenschancen jedoch niedriger als im OECD-Durchschnitt. Mittelmäßige Ergebnisse in Ländervergleichen gehen einher mit signifikanter Heterogenität in der Ergebnisqualität deutscher Leistungserbringer. Einerseits gibt es viele exzellente Leistungserbringer, andererseits bestehen, den Daten zufolge, zum Teil deutliche Verbesserungsmöglichkeiten bei den übrigen.

Die Nutzensteigerung durch höhere Ergebnisqualität und effizientere Versorgung ist zwar Ziel eines jeden Gesundheitssystems, doch ist bis jetzt kein nationales System konsequent auf den Patientennutzen ausgerichtet. Zurückführen lässt sich diese mangelnde Fokussierung auf den Irrglauben, dass Gesundheitsversorgung und nicht Gesundheit selbst der Zweck von Gesundheitssystemen sei. Wird Gesundheitsversorgung fälschlicherweise als Produkt verstanden, so ist es geradezu natürlich, dass sich die Zielsetzung darauf verengt, für alle Bürger einen gleichberechtigten Zugang zur Versorgung sicherzustellen.

Download PDF sample

Rated 4.80 of 5 – based on 46 votes