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By Martin Wehling, Heinrich Burkhardt

Ältere Patienten haben häufig mehrere Erkrankungen, die zum Beispiel bei Bluthochdruck oder Diabetes eine lebenslange Arzneimitteltherapie erfordern. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen sind bei älteren Patienten überdurchschnittlich häufig. Die Autoren geben Antworten auf Fragen zu Neben- und Wechselwirkungen, zu geeigneten und ungeeigneten Arzneimitteln, zu Medikamenten, die Priorität haben und solchen, die weggelassen werden dürfen. Der Band liefert Hilfestellung für eine sichere Entscheidung bei der Arzneitherapie für ältere Patienten.

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B. Blutdrucksenkung auf systolisch unter 140 mmHg) und zeitlichem Horizont (dieser Wert soll nach 3– 6 Monaten erreicht werden, nicht vorher; allerdings ist der Therapieeffekt des Diuretikums erst nach 4 Wochen, hingegen der des Kalziumantagonisten schon nach einer Woche zu beurteilen) von vornherein festzulegen. 28 Kapitel 1 · Allgemeine Aspekte 1 > Werden diese zeitlichen Vorgaben im genannten Beispiel nicht eingehalten, also z. B. der Blutdruck innerhalb weniger Tage auf den Zielwert gesenkt, dann wird gerade der ältere Patient über Nebenwirkungen wie Schwindel oder Ohnmachten klagen, oder gar aufgrund einer noch stärkeren Absenkung in der Nacht einen Schlaganfall erleiden.

Dass nierengängige Arzneimittel bei Nierenschäden nicht oder nur eingeschränkt gegeben werden dürfen, gehört zum pharmakologischen Basiswissen jedes Mediziners. > Es wird viel zu wenig beachtet, dass zahlreiche Arzneimittel selbst funktionelle und ggf. strukturelle Nierenschäden hervorrufen können, die in der Folge auch für akute Intoxikationen verantwortlich sein können. In erster Linie sind hier NSAID zu nennen, die gerade in Kombination mit anderen, die Nierenfunktion störenden Pharmaka zu akutem Nierenversagen führen können.

Normale Leitlinien stellen immer eine klar markierte Mischung aus Meinung und Datenevidenz dar, und letztere fehlt hier eben zu oft. In dieser Situation bleibt nichts anderes übrig, als sich seine eigene Meinung als Arzt strukturiert zu bilden und wesentliche Kriterien für eine verantwortungsvolle Extrapolation zu beachten. In diesem Buch werden allgemeine Kriterien zur Arzneimittelanwendung im Alter im ersten, spezielle, krankheitsorientierte im zweiten Kapitel diskutiert. Hierbei sind neben der möglichst vollständigen Berücksichtigung von Daten, die häufig aber aus Untergruppen älterer Patienten in großen Studien, Fallberichten und allgemeiner ärztlicher Erfahrung stammen, also aus schwacher Evidenz, einige Kriterien zur Extrapolation zu beachten, die hier erwähnt werden.

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