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By Thomas Geisen

Moderne Gesellschaften sind Arbeitsgesellschaften. Menschliche Arbeit nimmt hier eine abstrakte shape an, die Karl Marx als Arbeitskraft bezeichnet. Entscheidend ist nicht mehr die Tätigkeit an sich, sondern die Frage, in welchem Umfang menschliche Arbeitskraft verausgabt worden ist. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass Arbeit in der modernen Gesellschaft zu einer Ware wie jede andere werden konnte. Für Hannah Arendt hat Marx mit dieser Charakterisierung von Arbeit als Arbeitskraft die moderne Gesellschaft auf den Begriff gebracht. Ihre Kritik an Marx richtet sich vor allem auf seinen Versuch, die Fülle menschlicher Tätigkeiten auf Arbeit zu reduzieren. Im Gegensatz dazu unterscheidet Arendt das Arbeiten vom Herstellen und Handeln als verschiedene menschliche Grundtätigkeiten. Diese folgen unterschiedlichen Prinzipien und führen zu verschiedenen Resultaten. Ausgehend vom Unterschied im jeweiligen Verständnis von Arbeit setzt dieses Buch zu einem discussion imaginaire zwischen Karl Marx und Hannah Arendt an und fragt nach der Handlungsfähigkeit von Menschen in einer auf Arbeit zentrierten Gesellschaft.

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1 Zum Begriff der Arbeit Der Begriff der „Arbeit“ hat in seiner Entwicklung in verschiedenen sozialgeschichtlichen Kontexten deutliche Veränderungen erfahren. Entscheidend für die moderne Ausprägung des Arbeitsbegriffs wurden die gesellschaftlichen Veränderungen in Europa ab dem 16. Jahrhundert. Der Übergang vom 15. zum 16. Jahrhundert wird auch als eine Phase des Übergangs zur Moderne oder als „Neuzeit“ charakterisiert. 50 Eine entscheidende Dynamik erhielt diese Epoche nicht nur aufgrund der Veränderungen innerhalb Europas, sondern auch aufgrund der Expansion Europas in die Welt im Zuge der kolonialen Entdeckungen und Eroberungen, beginnend mit der sogenannten Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus 1492 (vgl.

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