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By Christian Y. Schmidt

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Ein kleines Büchlein, das an der Rezeption meines Hotels ausliegt, behauptet, es gäbe neun von diesen Kanälen, die die Stadt in acht Teile zerschneiden, 104 Brücken, die diese Teile wieder verbinden, dazu genau 122 Gassen. Ich werde mal versuchen herauszukriegen, ob das stimmt. Eines weiß ich schon jetzt: Der kleine Reiseführer ist ein perfektes Zeugnis des allgemein verbreiteten chinesischen Erfassungs-und Statistikwahns. Das muss ich also auch draufhaben, wenn ich wirklich ein echter Chinese werden will.

Das soll respektvoll gemeint sein, steht in den Lehrbüchern. Manchmal bin ich mir da nicht so sicher. Ich muss mir nur mal das Publikum in diesem Laden ansehen. Ein Amerikaner in Shorts und Holzfällerhemd steht im Eingang und erklärt gerade jemandem per Handy, wo er ist: «Yes, Coffee Bean. » Dabei kratzt er sich am Sack. Seltsamerweise tun das Chinesen nie. Sie streichen sich öffentlich über den nackten Bauch, prokeln an ihren Füßen rum oder stochern sich zwischen den Zähnen, aber ihr Skrotum lassen sie in Ruhe.

Ein Amerikaner in Shorts und Holzfällerhemd steht im Eingang und erklärt gerade jemandem per Handy, wo er ist: «Yes, Coffee Bean. » Dabei kratzt er sich am Sack. Seltsamerweise tun das Chinesen nie. Sie streichen sich öffentlich über den nackten Bauch, prokeln an ihren Füßen rum oder stochern sich zwischen den Zähnen, aber ihr Skrotum lassen sie in Ruhe. Weshalb das so ist, könnte die Wissenschaft bei Gelegenheit mal klären. Ich frühstücke im Coffee Bean mit schlechtem Gewissen. Eigentlich sollte man, so denke ich, auf einer chinesischen Reise auch chinesisch frühstücken, aber davor schrecke ich noch zurück.

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